Arbeit

Klassenfahrt nach Singapur Teil 1 – Vorbereitung

Singapur ist zwar kein fremdes Land für mich aber so gut kennt ich es auch nicht. Singapur ist ein Land mit Multikultur. Die Leute sprechen Singlish, eine Mischung von Chinesisch und Englisch. Das Land hat auch eine Vielzahl von Gesetzen, die für Ausländer streng und unglaublich sind.

Als ich meinen Schülern mitteilte dass ich auch mitfuhr und was für eine schwere Aufgabe es für mich war, haben sie mich mit großen Augen angesehen. „Ist das doch nicht eine schöne Chance für Sie sich gut zu erholen? Sie können ja ruhig schöne Ferien machen!“ An ihre naive Anmerkungen konnte ich nur bitter lachen.

Das Training startete vor zwei Wochen. Es gibt insgesamt vier Gruppen. Jede Gruppe setzt sich aus vier oder fünf Schülern. Jede Gruppe ist zuständig für ein großes Thema. Unter jeder Gruppe wird das Thema weiterhin in einzelnen Schwerpunkte geteilt. Alle Materialien sollen nicht nur mündlich präsentiert sondern auch in powerpoint dargestellt werden. Da Englisch die Hauptkommunikationssprache ist, muss alles auf englisch sein. Übersetzung ist immer beim Kulturaustausch die größte Herausforderung. Zum Glück hat unsere Direktorin den Schülern mit Druck gesagt, dass ihre Materialien vor dem Treffen ins Englisch übersetzt werden mussten. Beim Training hilft dann nur die Lehrerin bei Grammatikfehler zu korrigieren. Ich war unserer Direktorin dafür sehr dankbar. Damit wurde viel unnötige Zeit gespart.

Beim Treffen sieht man klar die Persönlichkeit jeder Schüler. Manche verfügen über ein verantwortliches Charakter. Sie folgen den Anweisungen klar, wissen genau ihre eigenen Aufgaben und können ihre Arbeit ohne weitere Hilfe schaffen. Ich war sehr erstaunt zu sehen dass sie Unabhängigkeit und Bereitschaft zeigen.

Hingegen sind ein paar Schüler ehe lockerer und unzuverlässig. Oft sind sie zu spät aufgetaucht. Sie machen nur einen Schritt, wenn sie gezwungen werden. Die restlichen sind zwar mittelmäßig, aber zeigt immer ein kooperatives Verhalten.

Beim ersten Treffen war alles schwer und chaotisch. Ich hatte zwar in meinem Kopf einen klaren Plan, aber Zeit verging einfach zu schnell. In 40 Minuten konnte ich nur sehr wenig schaffen. Ich habe mich deshalb an unseren amerikanischen Englischlehrer gewendet. Seine Großzügigkeit hat mir sehr viel geholfen. Während ich die chinesischen Begriffe der Skripte geprüft habe, hat er Schülern bei ihrer Aussprache und Grammatik geholfen. Das war eine große Erleichterung für mich.

In zweiwöchigem Intensivtraining haben sich die Schüler zum Glück große Fortschritte gemacht. Man merkt schon deutlich, dass die Schüler sich nach der Zeit immer mehr der Vorbereitung gewidmet haben. Wer ihre Arbeit früher geschafft hat, helfen sie automatisch den anderen.

Vor der Abreise am 5. März können wir uns noch einmal treffen. Ich hoffe dass die Schüler nach diesen langen Ferien (28 Februar ist ein nationaler Feiertag.) nicht alles vergessen haben.

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