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Buchmesse Taipeh 2019 Teil 3 – Sebastian Fitzek Nacht

Es ist nun schon eine Monat her, dass ich zuletzt bei der Buchmesse war. Seitdem war viel passiert. Zuerst war ich mit der Klassenfahrt nach Singapur beschäftigt. Danach war ich wegen der schrecklichen Grippe schwer krank. Daher musste ich eine Woche lang nur zu Hause bleiben und konnte nicht mit den Schülern nach Singapur fliegen. Als ich wieder fit und gesund zurück zu der Schule war, fing das Training für den Englischwettbewerb richtig an.

Jezt läuft alles wieder gut. Endlich habe ich wieder Zeit für meinen Blog. Hier ist die Zusammenfassung.

Freitag, 15 Februar – Thrillernacht

Die Thrillernacht begann erst um 19 Uhr, aber Herr Fitzek war 20 Minuten früher auf den Stand aufgetaucht. Eine Photograf von der Presse wollte ein paar Photos von ihm machen. Ich war riesig gefreut ihn so nah zu sehen. Daher habe ich daneben gewartet. Nach dem Fotografieren habe ich Herrn Fitzek gefragt, ob ich mit ihm ein Photo machen durfte. Er hat natürlich zugestimmt.

Um 7 Uhr hat die Thrillernacht pünktlich gestartet. Ich war sehr gespannt. Endlich konnte ich wie deutsche Fans auf der Buchmesse live Herrn Fitzek zu hören. Er ist wirklich ein humorvoller Schriftsteller. Vielmal habe ich während des Interviews gelacht. Mann braucht nicht viel Deutsch, um sein Humor zu verstehen. Er hat darüber erzählt, wie er seine erste Gedanke mit dem Buch „die Therapie“ angefangen hat. Die Idee kam eigentlich in dem Wartezimmer heraus, als er auf seine Frau bei einem Arzt gewartet hat. Außerdem schreibt er nicht absichtlich, sondern wartet bis zu einer bestimmten Zeitpunkt, wenn er von etwas um sich herum inspiriert wird. Er nannte ein Beispiel. Er war einmal in einer Hotelhalle und dann ein Geräusch von einem Zimmer hat seine Aufmerksamkeit geweckt. Für normale Leute achten sie sehr wahrscheinlich nicht besonders darauf, aber er wird seine Fantasie loslassen und fangen an, seine Geschichte auszudenken.

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Nach dem Interview war es die Zeit für das Fragen. Ich habe drei Fragen vorbereitet. 1. Schreibt er in der Zukunft mehr Bücher für Kinder oder über Lebensphilosophie? Er hat vor einigen Jahren ein Kinderbuch herausgegeben, und gerade in dieser Woche wurde das Buch „die Fische, die auf die Bäume klettern“ veröffentlicht. 2. Warum ist er in Deutschland, EU und auf der Welt so bekannt? 3. Versucht er seine Bücher mit den gesellschaftlichen Themen zu assoziieren? Zum Schluss habe ich die erste und zweite Fragen gestellt. Leider kann ich mich nicht mehr genau erinnern was er dazu gesagt hat. Schade!!

Am Ende war die Signierstunde. Eine deutsche Leserin hat auf Herrn Fitzek´s Facebook gefragt, ob die Leute in Taiwan auch so lange standen wie die in Deutschland. Das kann man nur schwer sagen. Zum einen ist Deutschland das Land wo Herrn Fitzek ursprünglich kommt. Da gibt es keine Frage deutlich mehr Fans. Zum anderen schätze ich, dass nicht so viele Leute in Taiwan Krimis oder Thriller lesen, besonders aus nicht-englisch Ländern. Aber das ist nur meine eigene Vorstellung.

Beim Signieren war ich so gespannt, dass ich das Buch „Flugangst“ falsch gesagt habe. Als das Wort „Flughafen“ aus meinem Mund gerutscht hat, glaubte ich, ich habe gesehen, dass Herr Fitzek für eine sehr kurze Moment seine Augen groß gemacht hat. Das war so peinlich! Er musste daran bezweifeln, wann er das Buch geschrieben hat. Nach dem Signieren haben wir zusammen ein Photo gemacht. Oh yeah!!

Ich weiß nicht, ob du auch das bemerkt. Aber etwas kommt mir seltsam vor. In jedem Foto mit Herrn Fitzek hat er ein bißchen nach vorher gebückt. Ich habe geschätzt, vielleicht sind die Leute hier eher kleiner, also hat er gebückt, um mit uns ein gutes Fotos zu machen. Sehr interessant!!

Samstag, 16 Februar – Thriller auf den Leinwand

In dem Interview am Samstag ging es um den Film „Abgeschnitten“ und welche Rolle Herr Fitzek bei der Filmentstehung spielte. Am Anfang wurde uns den Filmtrailer gezeigt. Der war großartig. Die Musik und das Tempo haben so gut zum Thriller gepasst. Selbst wenn ich noch nie das Buch gelesen habe, konnte ich die Spannung richtig empfinden. Ich hoffe, dass ich nicht mehr lange warten muss, bis der Film bei uns spielt.

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Das Interview fand um halb sechs statt. Ich muss sehr ehrlich sagen, die zuständige Institut musste bei der Planung dieser Veranstaltung viel nachdenken. Welcher von den 13 Autoren würde zu dieser beliebten Zeit passen? Nur ein Autor, der viele Zuschauer bewegt und ihre Aufmerksamkeit erregt, kann dazu passen. Und alle Fans von Herrn Fitzek sollen daher jubeln und ihm gratulieren. Der ist gerade dieser Star!!

Der Raum war groß und die Sessel waren auch sehr bequem. Am diesen Tag war ich nicht so besorgt und aufgeregt wie den vorigen Tag, also saß ich auf der hinteren Reihe und wollte mich nur voll auf das Interview konzentrieren. Aber während des Interviews wurde ich so oft von dem Lärm des nebenanlegenden Stand gestört, dass ich vor Wut kochte. Ein Angestellte von dem Stand rief laut mit einem Lautsprecher, um ihre kommende Veranstaltung zu bewerben. Ein paar Mal war ich beinahe aufgestanden und dem Angestellte sagen, dass sie uns respektieren sollten. Ich dachte, Herr Fitzek hätte das bestimmt auch spüren müssen, da er nach einer Weile seine Stimme hob.

Quelle: Goethe Institut Taipeh FaceBook 林政億

Nach dem Interview war es wieder Zeit für das Signieren. Ich ging langsam zu dem Ort und sah, dass viele Leser sich mit vielen Romanen in der Reihe einstellten. Ich fragte einen Student, ob ich die Bücher in seinen Händen fotografieren durfte und er hat zugestimmt. Er hat mir mitgeteilt, dass er seit langem Bücher von dem Autor liest und die Bücher in seinen Händen sind neu für ihn. Ich war sehr erstaunt zu wissen, dass Sebastian Fitzek in Taiwan auch sehr beliebt ist.

Ich machte eine Runde um die Stände auf der Messe und dann sah ich Jojo. Er hat früher bei der Sprachzentrum Goethe als Deutschlehrer gearbeitet. Sein Kurs war sehr interessant und es hat uns so viel Spaß gemacht. Es war wirklich einen großen Verlust für uns, dass er uns nicht weiter beibringen konnte. Ich habe ihn um ein Foto gebeten. Ich vermisse wirklich die alte Zeit.

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Eine Überraschung kam noch. Ein alter Bekannte vom Deutschkurs bei Goethe las ein Buch auf dem Regal neben mir. Als wir uns unterhielten, sah ich ganz plötzlich Herrn Fitzek und seiner Frau uns nähren. Sie wollten die Messe verlassen. Ich war so begeistert. Ich rief laut „Herr Fitzek!“ und winkte ihnen gespannt von weitem. Sie kam uns zu. Herr Fitzek hat uns beide mit Handschlag gegrüßt. Seine Frau auch. Ich war so berührt und habe beinahe geweint! Leider war alles so schnell passiert, dass ich nicht rechtzeitig war, wieder Fotos mit ihnen zu machen.

 

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