Leben

Mondfestival

Für dieses Mondfestival hat meine kleine Schwester unseren Eltern vorgeschlagen, mit Gondel nach Maokong zu fahren. Meine verheiratete Schwester kam auch mit. Endlich waren wir alle wieder zusammen, Papa, Mama und wir drei Schwester.

Fahren Mit Gondel oder Seilbahn gehört immer zu meinem Top eins Reiseaktivität wenn ich eine ausländische Stadt besuche. Als ich nach so vielen Jahren wieder in dem Gondel saß, war ich dennoch ein bisschen beunruhigt. Die Filmeszenen, der Seil plötzlich abbrach und die Passagieren ins Tiefe fielen, tauchten auf einmal in meinem Kopf auf. Vielleicht sehe ich doch zu viele Hollywood Filme oder lese ich zu viele Thriller? Nein, ich musste den Gedanken schnell los. Das brachte nur Unglück.

Der Ausblick von dem Fenster aus war eigentlich nicht schlecht. Inzwischen hörte man auch Vögel zwitschern. Oder doch von anderen Tierarten? Ich war in der Tat bezweifelt, ob das Zwitschern nur die Musik war, die von dem irgendwo verstecken Lautsprecher gespielt wurde. Für eine Person wie ich, die in der Stadt aufgewachsen bin und überhaupt nicht gern in die Natur gehe, war das Zwitschern zu unrealistisch. Meine kleine Schwester bestand aber darauf, das war echt und kam durch die Fenster über uns.

Die ganze Gondelfahrt dauerte etwa 20 Minuten. Nachdem wir ausstiegen, fühlte ich sofort den Temperaturunterschied. Es war kühler als in der Stadt. Schön, dass wir hier oben gefahren sind, fern von dauerhafter Hitze und schwülen Luft. Wir gingen direkt zu einem sehr gut bewertetem Restaurant. Es wurde nicht besonders schön eingerichtet. Man bekam trotzdem durch viele Kleinigkeiten den Eindruck, dass der Besitzer ihr Bestes versuchte, alle Gäste schöne Mahlzeitserfahrungen zu bringen.

Als wir wieder aus dem Restaurant waren, ist es längst dunkel geworden. Ich war so überrascht zu sehen, wie die Atmosphäre da nach dem Sonnenuntergang so unterschiedlich war. Für eine kurze Moment dachte ich, als ob ich in einer fremden Stadt gewesen wäre. Wir machten einen kurzen Spaziergang und suchten nach einem guten Teehaus.

Das Teehaus, das wir uns schließlich entschieden, verfügt über einen schönen Ausblick auf die nächtliche Stadt. Auf der großen Terrasse auf dem zweiten Stock lagen viele Tischen. Die sahen so aus, als ob sie von einer Antiquariat gekauft wurden, sehr altmodisch, aber noch stabil. Die Gästen konnten die Stellen selbst suchen, wo ihnen am besten gefallen haben. Leider waren die Stellen mit bestem Ausblick schon besetzt. Es blieb uns nicht viele Alternative übrig. Wir mussten daher den Tisch um die Ecke nehmen. Zum Glück waren die Fläche der Terrasse sehr groß, deshalb fühlten wir uns nicht gedrängt.

Das war unsere erste Erfahrung selbst Tee zu kochen. Die Anweisungen standen Schwarz auf Weiß auf dem Papier. Allerdings konnten wir den nur schwer folgen. Papa sagte, der Tee schmeckte ihm nicht gut. Mama hingegen war alles egal. Naja! Von unserem Sitzplatz konnten wir leider keinen Blick auf den Mond haben. Wir mussten uns an dem Schutzgitter lehnen. Dann konnten wir den Mond sehen.

Wir machten noch ein paar Familienfotos in der U-Bahn. Wir waren die einzigen Passagieren! Eine schöne kurze Exkursion!

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