Leben

ein schönes Abendessen

Heute hatte ich ein schönes Abendessen. Eine der Kursteilnehmerin Ilona hat dieses Abendessen geplant. Sie sagte, das sei langer eine Tradition zweimal pro Jahr mit dem Deutschlehrer zusammen zu essen. ( Ein paar Kursteilnehmer lernen schon über 10 Jahre Deutsch bei dem Lehrer. Unglaublich oder!) Insgesamt waren sieben Teilnehmer dabei und natürlich unser lieber Lehrer.

Das Restaurant liegt nicht weit von unserem Kurs. Da kann man schon in fünf Minuten zu Fuß erreichen. Als wir alle nach dem Kurs zusammen aus dem Gebäude ausgingen, war ich so begeistert wie ein kleines Kind, das bereit war, Picknick zu gehen. Draußen war es bereits dunkel, aber auf der Straße liefen eine Menge Leute. Sie beeilten sich nach unterschiedlichen Richtungen, als ob sie sich alle zu ihrem eigenen Termin gingen.

Als wir das Restaurant ankamen, waren noch viele Plätze frei. Wir saßen um einem großen Rundtisch herum. Es dauerte schließlich nicht lange, bis alle zu dem Entschluss kamen, was zu bestellen.

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Das Unterhalten mit dem Lehrer war amüsiert. Unser Lehrer ist seit über dreißig Jahre in Taiwan und kennt sich gut mit unserer Kultur. Er erzählte uns, wie er einmal als ein Gastgeber mit seiner Schwester Taiwan herum schaute und hat viele Spezialitäten probiert. Ich musste mich darüber erstaunen, wie gut er sich an unsere Kultur angepasst hat. Inzwischen stellten wir natürlich auch Fragen über deutsche Kultur. Die Zeit war schön. Leider musste unser Lehrer früher verlassen, da er schon etwas vorgehabt hatte.

Unsere Gespräche wurde zum Glück nicht daher unterbrochen. Wir unterhaltenen uns wohl eine gute Stunde weiter und die Atmosphäre war unglaublich entspannend. Wir verhielten uns wie alte Freunde, die sich seit Jahrzehnten kannten. Hier brauchte einer nicht, eine Maske zu tragen oder sich geringste Gedanke zu machen, ob der sich unpassend benahm. Ich war tiefst berührt. Hier saß ich in einem Restaurant, wo überwiegend scharfe Gerichten bietet, was ich in meinem Leben niemals versucht hatte und sehr wahrscheinlich in der Zukunft nie versuchen werde. Ich wunderte mich auch, dass ich keinen großen Widerstand gegen die fremden Gerichten zeigte, sondern versuchte, sie eine nacheinander zu probieren.

Wir redeten über Familie, Kinder, Arbeit und Auslandserfahrungen. Ich fühlte mich nie von diesen Themen distanziert, oder von den anderen vernachlässigt zu werden. Es war toll, als ein Mitglied einer Gruppe empfunden zu werden, statt ein Außenseiter oder ein Einzelgänger.

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