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Buchrezension – Where the crawdads sing

Beim Stöbern im Buchladen habe ich das Buch „where the crawdads sing“ von Delia Owens entdeckt. Vorher habe ich schon mal das Buch durchgelesen. Es hat mir sehr gut gefallen. Ich wollte es unbedingt nochmal lesen und vielleicht auch Notizen darauf schreiben. Leider wurde das Buch aus der Bibliothek ausgeliehen. Es war schön, dass ich das Buch endlich gekauft habe. Es war ein Taschenbuch, passt gerade richtig für mich, unterwegs zu lesen.

Eindrücke beim ersten Lesen

In dem Buch gibt es umfangreich detaillierte und lebendige Beschreibungen über Natur, Tiere und Insekten. Für eine Person wie ich, die in der Stadt aufgewachsen ist, ist das äußerst schwer, die bildhaften Szenen zu begreifen. Darüber hinaus stecken dann und wann auch kurze Gedichte, die die Gefühle der Protagonistin beschrieben. Meiner Meinung nach ist das eine große Herausforderung für Leute, deren Muttersprache nicht Englisch sind. Ohne gewissen Grundwissen über englische Literatur können sie solche Gedichte leider nicht richtig interpretieren. An manchen Stellen stolperte ich und musste Sätze oder Abschnitte überspringen. Es war schade, dass ich die schöne Sprache beim Lesen nicht näher zu betrachten. Stattdessen musste ich darauf verzichten, um die Geschichte zu verfolgen. 

Das Buch unterscheidet sich von anderen Thriller oder Krimis, die ich gelesen habe. Ich ahnte nicht, dass ich eine Geschichte über einen Mord las, sondern über ein jahrelanges Abenteuer in einer unberührten Wildnis, begleitet von der Protagonistin. Ich beobachte wie sie sich von einem naiv kleinen Kind bis in einer gebildeten Frau verwandelte. Über den Mord wurde nur einmal beim Prolog deutlich erwähnt. Man wird sich enttäuschen, wenn er erwartet, Polizisten sich weiter mit dem Fall zu beschäftigen oder mehrere Verletzten oder Toten werden betroffen.

Während des Lesens bezweifelte ich ab und zu, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe, das Buch unter anderen auszuwählen. Zu der Zeit stand das Buch seit über 90 Wochen auf der Bestsellerliste bei New York Times und wurde mit 4.5 Sternen hoch bewertet. Ich überzeugte mich, durchzuhalten und alles zu vergessen, was ich über Suspense und Thrillers weiß. Nach langem Warten kam der mysteriöse Fall endlich ans Licht. Erst bis zu letzten Seiten war mir klar, dass die Gedichten eine bedeutete Rolle spielten. Alle Hinweisen verbergen sich dahinter.

Als ich zum Schluss das Buch zuklappte, fühlte ich mich erleichtert, aber zugleich deprimiert. Das ist ja ein hervorragendes Buch. Dennoch habe Ich so viele schöne Teile verpasst.

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