Leben

Winterferien 2021

Am ersten Tag nach dem Schulschluss haben meine Kollege mich gefragt, ob ich für diese Winterferien etwas mal vorhabe. Ich lächelte bitterlich und schüttelte meinen Kopf. Bei dem letzten Schultag war ich immer noch mit den Schülern beschäftigt!

Bis heute ist gerade die erste Ferienwoche vorbei. Ich habe zwar keinen richtigen Plan gemacht, aber ich habe immer noch alle Hände voll zu tun.

Zu allerersten besuchte ich ein paar Mal Krankenhaus und Klinik wegen ungewöhnlicher Blutung und Erkältung. Ich bin vor einem halben Jahr in den Wechseljahren getreten. Vor kurzem habe ich komischerweise wieder Periode gehabt und überraschend stark geblutet. Aus Angst erkundigte ich mich beim Arzt danach und ließ mich untersuchen. Dafür wird gut eine Woche gebraucht, bis das Ergebnis herauskommt. Morgen gehe ich wieder zum Arzt. Ich hoffe, es wird Nichts Schlimmeres.

Diese Unsicherheit belastet mich körperlich und psychisch. Um diese Unsicherheit zu kämpfen versuche ich meine Gedanken abzulenken. Zu Hause lese ich. Gut ein paar Monate hatte ich fast keine Fortschritte beim Lesen, obwohl ich mir inzwischen einen neuen eReader Kobo gegönnt habe. (Nächstes mal soll ich mal einen Beitrag über Kindle und Kobo schreiben. ) Ich freue mich darüber, wieder zu Büchern zu greifen. Nach einer langen Pause habe ich endlich „Babylon3 – die Hornisse“ von Marc Raabe in drei Tagen verschlungen. Anschließend schaute ich nach meinem Bücherregal. Da stehen noch ein paar ungelesene oder halbgelesene Bücher. Zum Schluss habe ich mich für diese drei entschieden, „Die letzten ihrer Art“ von Maja Lunde, „Saphien – Graphic Novel“ von Yuval Noah Harari und „eine Billion Dollar“ von Andreas Eschbach.

Was diese Erkältung angeht, ich leide seit ein paar Tagen an laufender Nase und Schleim am Hals. Außerdem fühlte ich mich komisch, als ob etwas in meinem Körper bald ausbrechen würde. Mir war unsicher, ob das wieder mal ein Angriff. Vor zwei Jahren hatte ich in meinem Leben zum ersten Mal Grippe. Damals bekam ich schreckliche Symptomen, Fieber, schneller Herzschlag, Muskelschmerzen. Dieses Ereignis hat mich zum Tod erschreckt. Nachher bin ich für meine körperliche Anzeichen ausgesprochen empfindlich geworden. Daher bin ich besonders vorsichtig, mit dieser Erkältung umzugehen. Bis jetzt kann ich noch nicht mit Sicherheit sagen, ob die Tabletten wirksam sind oder nicht.

Neben Lesen ist Arbeit auch ein wirksames Medikament gegen Stress. Ich bin kein Workaholic. Aber es ist ein angenehmes Gefühl, mich alleine im Klassenzimmer mit der Arbeit zu beschäftigen. Meine Seele wird beruhigt. Ich denke klarer nach und konzentriere mich gut auf Unterrichtsvorbereitung. Ohne Zeitdruck wird alles effizienter erledigt. Ich hoffe, diese Bemühungen können zu einem gelungenen Semesteranfang beitragen.

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