Arbeit · Leben

Ein Brief an meinen FreundInnen

Liebe alle, wie geht es euch?

Seit diesem Dienstag sind alle Schulen geschlossen. Alle Schüler gehen jetzt online. Seit dem Tag sind meine Tage verrückt geworden. Ich kann weder gut schlafen noch gut essen. Heute morgen als ich wieder auf der Wiege gestanden habe, zeigte die Wiege zwei Kilos weniger. In 3 Tagen!

Ich bin jeden Tag so beschäftigt, dass ich fast kaum Zeit habe auf die Corona Nachrichten zu beachten. Die Zahlen machen mich nur Angst. Es ist  doch vielleicht besser, sich mit der Arbeit zu beschäftigen, anstatt die Nachrichten jederzeit zu lesen.

Es ist ein komisches Gefühl, in einem virtuellen Raum Kurse abzubieten. Die Kinder schalten ihre Mikrofone ab , um auf die Lehrerin gut zuzuhören. Das machte mich manchmal unsicher. Der Raum war so still, dass ich oft bezweifelte, ob ich mit mir selbst gesprochen habe, obwohl der Blick aller Kinder auf dich gerichtete haben. Als Lösung forderte ich einen Schüler seine Mikrofon anzuschauen, sodass ich das Gefühl habe, mich auf der Erbe zu leben.

In diesem Moment kann ich mich wieder gut zu erholen. Bis jetzt sind alle Kurse dieser Woche zu Ende. Ich mache heute einen frühen Feierabend.

P.S.
Als ich mich mit der letzten Satz beschäftigt habe, ist ganz plötzlich wieder ein neues Dokument zu mir geschickt worden. Ich muss weinen!

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